Ein bisschen philosophieren gefällig?

Was bedeutet es für Dich „glücklich zu sein“?

Ist dieser Zustand von Dir angestrebt?

Ist er vielleicht sogar Dein Lebensziel?

Vielleicht brauchst Du gar kein Ziel, um glücklich zu sein?

Und wenn Du den Dauerzustand des Glücklich Seins erreicht hast, suchst Du dann neue Ziele?

Ist es überhaupt möglich, immer glücklich zu sein?

Bedeutet dieser Zustand vielleicht sogar das Ende aller Erfahrungen, die wir in diesem Leben machen wollten?

Fragen über Fragen 😉

Ich wusste lange Zeit nicht, was mein persönliches Ziel im Leben sein sollte.

Auch heute spielt dieses Wort keine Rolle.

Wenn wir ein Ziel definieren bedeutet das für mich, dass wir etwas anstreben, was in der Zukunft liegt. Und parallel, dass dieser gewünschte Zustand jetzt noch nicht vorhanden ist. Was wiederum bedeutet, dass wir uns damit im Mangel-Bewusstsein befinden. Was dann die Ursache ist, um Mangel in der Zukunft zu bewirken.

Ich erlebe den genialsten Zustand darin, so zu leben, dass das, was noch kommt, den Moment niemals besser machen kann, als er es jetzt gerade ist!

Ganz egal, was da jetzt gerade ist.

Ganz egal ob ich gerade Party feiere oder mir ein Brot schmiere.

Indem ich mir die Momente so gestalte, dass sie für mich völlig rund sind, kommen immer mehr von diesen runden Momenten in mein Leben. Ich ziehe so automatisch die Erlebnisse und Menschen an, die für mich stimmen.

Das macht Spaß und steckt auch andere Menschen an.

Es ist dieser magische Vorgang, den schon Jesus die Schöpferkraft nannte. Und die wir alle besitzen, da wir alle die gleiche Ausstattung mitbekommen haben.

Wir dürfen sie nur entdecken und nutzen.

Und wieder staunen wie die Kinder.

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Warum “WARUM” ???

Kennst Du Dein „Warum“?

Kennst Du diese Frage und hat sie Dich vielleicht auch schon mehr oder weniger beschäftigt?

Mir begegnet diese Frage häufig. Sie ist angeblich die Lösung allen Übels: Du MUSST Dein WARUM kennen!

Es scheint ein No-Go zu sein, wenn Dir die Klarheit über Dein persönliches „Warum“ fehlt. Ohne Dein „Warum“ zu kennen, brauchst Du eigentlich gar nicht zu starten. Egal ob es um Berufung, Marketing, Geld verdienen, Herz-Öffnung, Entwicklung oder X geht. Die Frage nach dem „Warum“ scheint so grundlegend wichtig, dass Workshops und Seminare dazu angeboten werden.

Ich habe an die tiefe Bedeutung dieses Wissens geglaubt.

Warum?

Weil einige Speaker und Coaches, von denen ich viel halte, dies als Top-Thema predigen. Was für eine schwach-sinnige Antwort 😉

Deshalb habe ich mich mit meinem „Warum“ beschäftigt. Immer mal wieder. Habe mir Zeit genommen und mich hingesetzt, vor ein leeres Blatt Papier. Reingefühlt, reflektiert, meditiert und aufgeschrieben.

Worum geht es mir wirklich? Was ist mein Warum?

Und ja, es kamen Ergebnisse und Antworten auf meine Fragen. Ich kenne mein Warum.

Was hat sich nun wirklich dadurch verändert?

Meine Erkenntnis lautet:       NICHTS !!!

Mein „Warum“ zu kennen verändert nichts WESENTLICHES. Außer, es zu kennen. Vielleicht befriedigt es meinen Verstand.

Ich weiß, dass ich in dieser Zeit lebe, um den Wandel zu unterstützen. Um dienen zu können, ist mein eigener Wandel Voraussetzung. Und ich liebe das, was ich dafür tue.

Dieses Wissen verändert jedoch nichts in meinem Wesen. Nichts wird dadurch leichter, nichts wird schwerer.

Dieses Wissen verändert auch mein Navi nicht. Mein Herzbarometer, das mir zuverlässig anzeigt, ob sich etwas stimmig oder unstimmig anfühlt.

Unser Herz kennt den Weg. Unser Herz-Navi ist bereits programmiert. Wie auch unser Navi im Auto von jedem neuen Punkt aus wieder den Weg zum Ziel neu berechnet. Wenn wir uns verfahren, in einer Sackgasse landen oder eine Panne haben. Das Navi führt uns auf den richtigen Weg zurück.

Die Route ist unser Herzensweg.

Und wenn wir wieder lernen, auf unser Herz, auf unser Navi zu hören, kommen wir unweigerlich an unser Ziel.

Dabei sind Fehler und Umwege erlaubt.

Wir bestimmen das Tempo.

Wir haben immer die Wahl.

Für uns oder gegen uns.

Mit oder ohne „Warum“.

 

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