Überflüssiges Vertrauen

Oft sagt mir jemand, dass er mich um mein Vertrauen beneidet. Um das Vertrauen ins Leben.

Manchmal sagt mir jemand, dass er mein Vertrauen für Naivität hält.

Was ich über Vertrauen denke?

Dass es weder etwas ist, das es zu beneiden gilt noch dass es sich um Gutgläubigkeit handelt.

Vertrauen ist NICHT der heilige Schlüssel!

Vertrauen bedeutet, dass es etwas gibt, dem wir trauen.

Das kann ein Mensch oder ein Tier sein.

Es kann etwas sein, das höher ist als wir es sind.

Oft auch Formen von Religionen.

Das nennen wir dann „Glauben“.

Wenn wir einen tiefen Glauben in uns spüren, kann dies unser Leben um ein Vielfaches einfacher gestalten.

So fällt Menschen, die ihren Glauben verloren haben, das Leben oft besonders schwer.

Doch noch kraftvoller und mächtiger als Glauben ist Wissen!

Wenn wir wissen, dass wir da, wo wir sind, genau richtig sind, mit allen Umständen und dass das Leben FÜR uns spielt, dann kann uns nichts mehr aus der Bahn werfen!

🍁VERTRAUEN IST ÜBERFLÜSSIG, WENN ES KEINE ANGST MEHR GIBT🍁

Daher: Versuche nicht Vertrauen zu erlangen, um Deine Ängste damit zu überdecken.

Das kann nicht funktionieren!

Dadurch entstehen zum Beispiel Resultate in Beziehungen wie „Du hast mein Vertrauen missbraucht“.

Was bedeutet: Im Ursprung haben wir Angst, den Partner zu verlieren. Weil er uns vielleicht Treue schwört, denkt unser Verstand, ihm vertrauen zu können. Wir üben uns darin, ihm zu vertrauen, versuchen ihm Freiraum zu lassen. Und werden am Ende trotz guten Willens enttäuscht, indem unser Partner fremd geht oder uns verlässt.

Und dass muss so sein, da es die natürliche Resonanz auf unsere Angst ist!

Was funktioniert?

Schau dir Deine Ängste an!

Gib ihnen Raum indem Du sie bewusst fühlst!

So geschieht Annahme!

Dein nicht gewollter Anteil wird integriert und Du erfährst Transformation.

Und durch Deine Erfahrung der Wandlung in Dir weißt Du: Dein Leben ist FÜR Dich!

💜-lichst

Deine Andrea

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Warum “WARUM” ???

Kennst Du Dein „Warum“?

Kennst Du diese Frage und hat sie Dich vielleicht auch schon mehr oder weniger beschäftigt?

Mir begegnet diese Frage häufig. Sie ist angeblich die Lösung allen Übels: Du MUSST Dein WARUM kennen!

Es scheint ein No-Go zu sein, wenn Dir die Klarheit über Dein persönliches „Warum“ fehlt. Ohne Dein „Warum“ zu kennen, brauchst Du eigentlich gar nicht zu starten. Egal ob es um Berufung, Marketing, Geld verdienen, Herz-Öffnung, Entwicklung oder X geht. Die Frage nach dem „Warum“ scheint so grundlegend wichtig, dass Workshops und Seminare dazu angeboten werden.

Ich habe an die tiefe Bedeutung dieses Wissens geglaubt.

Warum?

Weil einige Speaker und Coaches, von denen ich viel halte, dies als Top-Thema predigen. Was für eine schwach-sinnige Antwort 😉

Deshalb habe ich mich mit meinem „Warum“ beschäftigt. Immer mal wieder. Habe mir Zeit genommen und mich hingesetzt, vor ein leeres Blatt Papier. Reingefühlt, reflektiert, meditiert und aufgeschrieben.

Worum geht es mir wirklich? Was ist mein Warum?

Und ja, es kamen Ergebnisse und Antworten auf meine Fragen. Ich kenne mein Warum.

Was hat sich nun wirklich dadurch verändert?

Meine Erkenntnis lautet:       NICHTS !!!

Mein „Warum“ zu kennen verändert nichts WESENTLICHES. Außer, es zu kennen. Vielleicht befriedigt es meinen Verstand.

Ich weiß, dass ich in dieser Zeit lebe, um den Wandel zu unterstützen. Um dienen zu können, ist mein eigener Wandel Voraussetzung. Und ich liebe das, was ich dafür tue.

Dieses Wissen verändert jedoch nichts in meinem Wesen. Nichts wird dadurch leichter, nichts wird schwerer.

Dieses Wissen verändert auch mein Navi nicht. Mein Herzbarometer, das mir zuverlässig anzeigt, ob sich etwas stimmig oder unstimmig anfühlt.

Unser Herz kennt den Weg. Unser Herz-Navi ist bereits programmiert. Wie auch unser Navi im Auto von jedem neuen Punkt aus wieder den Weg zum Ziel neu berechnet. Wenn wir uns verfahren, in einer Sackgasse landen oder eine Panne haben. Das Navi führt uns auf den richtigen Weg zurück.

Die Route ist unser Herzensweg.

Und wenn wir wieder lernen, auf unser Herz, auf unser Navi zu hören, kommen wir unweigerlich an unser Ziel.

Dabei sind Fehler und Umwege erlaubt.

Wir bestimmen das Tempo.

Wir haben immer die Wahl.

Für uns oder gegen uns.

Mit oder ohne „Warum“.

 

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