Warum “WARUM” ???

Kennst Du Dein „Warum“?

Kennst Du diese Frage und hat sie Dich vielleicht auch schon mehr oder weniger beschäftigt?

Mir begegnet diese Frage häufig. Sie ist angeblich die Lösung allen Übels: Du MUSST Dein WARUM kennen!

Es scheint ein No-Go zu sein, wenn Dir die Klarheit über Dein persönliches „Warum“ fehlt. Ohne Dein „Warum“ zu kennen, brauchst Du eigentlich gar nicht zu starten. Egal ob es um Berufung, Marketing, Geld verdienen, Herz-Öffnung, Entwicklung oder X geht. Die Frage nach dem „Warum“ scheint so grundlegend wichtig, dass Workshops und Seminare dazu angeboten werden.

Ich habe an die tiefe Bedeutung dieses Wissens geglaubt.

Warum?

Weil einige Speaker und Coaches, von denen ich viel halte, dies als Top-Thema predigen. Was für eine schwach-sinnige Antwort 😉

Deshalb habe ich mich mit meinem „Warum“ beschäftigt. Immer mal wieder. Habe mir Zeit genommen und mich hingesetzt, vor ein leeres Blatt Papier. Reingefühlt, reflektiert, meditiert und aufgeschrieben.

Worum geht es mir wirklich? Was ist mein Warum?

Und ja, es kamen Ergebnisse und Antworten auf meine Fragen. Ich kenne mein Warum.

Was hat sich nun wirklich dadurch verändert?

Meine Erkenntnis lautet:       NICHTS !!!

Mein „Warum“ zu kennen verändert nichts WESENTLICHES. Außer, es zu kennen. Vielleicht befriedigt es meinen Verstand.

Ich weiß, dass ich in dieser Zeit lebe, um den Wandel zu unterstützen. Um dienen zu können, ist mein eigener Wandel Voraussetzung. Und ich liebe das, was ich dafür tue.

Dieses Wissen verändert jedoch nichts in meinem Wesen. Nichts wird dadurch leichter, nichts wird schwerer.

Dieses Wissen verändert auch mein Navi nicht. Mein Herzbarometer, das mir zuverlässig anzeigt, ob sich etwas stimmig oder unstimmig anfühlt.

Unser Herz kennt den Weg. Unser Herz-Navi ist bereits programmiert. Wie auch unser Navi im Auto von jedem neuen Punkt aus wieder den Weg zum Ziel neu berechnet. Wenn wir uns verfahren, in einer Sackgasse landen oder eine Panne haben. Das Navi führt uns auf den richtigen Weg zurück.

Die Route ist unser Herzensweg.

Und wenn wir wieder lernen, auf unser Herz, auf unser Navi zu hören, kommen wir unweigerlich an unser Ziel.

Dabei sind Fehler und Umwege erlaubt.

Wir bestimmen das Tempo.

Wir haben immer die Wahl.

Für uns oder gegen uns.

Mit oder ohne „Warum“.

 

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Selbstwert und Konsequenz FÜR mein Lochbrillentraining

Mir ist klar geworden, dass Konsequenz für mich nur dann möglich ist, wenn ich das WARUM für mein Tun kenne.

Dieser Grund muss es mir wert sein. Ich muss es mir wert sein.

Ich habe drei Wochen konsequentes Lochbrillentraining durchgezogen.

Warum?

Weil ich keinen Bock auf eine Brille habe. Oder besser gesagt, will ich nicht von einer „Sehhilfe“ abhängig sein.

Während der letzten 10 Jahre hat meine Sehkraft nachgelassen. Ich habe bereits die dritte Lesebrille gekauft, immer mit 0,5-er Schritten Erhöhung. Logisch, das Auge bekommt seinen Job abgenommen. Dadurch verringert sich seine natürliche Sehkraft. Wir wollen dem eigentlichen Symptom der sogenannten „Alterssehschwäche“ entgegen wirken, indem wir es weiter schwächen. Macht das Sinn?

Eine Veränderung der Ursache klingt für mich stimmiger.

Daher habe ich eine sogenannte Raster- oder Lochbrille zum Training benutzt und schon nach kurzer Zeit Verbesserung festgestellt. Ich brauchte die Lesebrille nicht mehr in der Handtasche haben um die Speisekarte lesen zu können.

Trotz des Erfolges habe ich immer wieder geschlunzt, war nicht konsequent. Es gab sogar Zeiten in denen ich vergessen habe, dass es diese Möglichkeit gab…

Es bestand jedoch kein Zweifel an der Sache selbst. Das regelmäßige Augen-Training mit der Puckbrille stärkt den Sehnerv und die Muskulatur im Auge. Bei mir wirkten sich bereits 15 Minuten täglich aus.

Nur war ich selbst mir nicht wichtig genug. So gab es ständig Dinge, die mir wichtiger erschienen.

Meine eigene Wertschätzung hat sich durch meine Selbst-Entwicklung verändert. Ich erlaube mir, mich wichtig zu nehmen.

Ich will meine Augen gesund und fit erhalten.

Das ist mein WARUM.

In den ersten zwei Wochen musste ich mir trotzdem an einigen Tagen in den Hintern treten, an anderen Tagen lief es leicht.

In der dritten Wochen hat der Automatisierungsprozess eingesetzt.

Das „Neue“ hat sich im Bewusstsein breit gemacht und darf nun bleiben. Mir hilft die Vorstellung, dass unsere neuen Wege erst nur schmale Spuren sind. Und diese immer breiter, immer ausgebauter werden. Bis sie dann nach circa 21 Tagen zu eingefahrenen Autobahnen werden. Und diese breiten Autobahnen bestehen.

 

 

 

 

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