Ein bisschen philosophieren gefällig?

Was bedeutet es für Dich „glücklich zu sein“?

Ist dieser Zustand von Dir angestrebt?

Ist er vielleicht sogar Dein Lebensziel?

Vielleicht brauchst Du gar kein Ziel, um glücklich zu sein?

Und wenn Du den Dauerzustand des Glücklich Seins erreicht hast, suchst Du dann neue Ziele?

Ist es überhaupt möglich, immer glücklich zu sein?

Bedeutet dieser Zustand vielleicht sogar das Ende aller Erfahrungen, die wir in diesem Leben machen wollten?

Fragen über Fragen 😉

Ich wusste lange Zeit nicht, was mein persönliches Ziel im Leben sein sollte.

Auch heute spielt dieses Wort keine Rolle.

Wenn wir ein Ziel definieren bedeutet das für mich, dass wir etwas anstreben, was in der Zukunft liegt. Und parallel, dass dieser gewünschte Zustand jetzt noch nicht vorhanden ist. Was wiederum bedeutet, dass wir uns damit im Mangel-Bewusstsein befinden. Was dann die Ursache ist, um Mangel in der Zukunft zu bewirken.

Ich erlebe den genialsten Zustand darin, so zu leben, dass das, was noch kommt, den Moment niemals besser machen kann, als er es jetzt gerade ist!

Ganz egal, was da jetzt gerade ist.

Ganz egal ob ich gerade Party feiere oder mir ein Brot schmiere.

Indem ich mir die Momente so gestalte, dass sie für mich völlig rund sind, kommen immer mehr von diesen runden Momenten in mein Leben. Ich ziehe so automatisch die Erlebnisse und Menschen an, die für mich stimmen.

Das macht Spaß und steckt auch andere Menschen an.

Es ist dieser magische Vorgang, den schon Jesus die Schöpferkraft nannte. Und die wir alle besitzen, da wir alle die gleiche Ausstattung mitbekommen haben.

Wir dürfen sie nur entdecken und nutzen.

Und wieder staunen wie die Kinder.

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Tiere als Seelenspiegel

————-Tiere sind das Spiegelbild unserer Seele————–

Diese Aussage ist vielen bekannt.

Doch was ist wirklich damit gemeint und wie kann uns dieses Wissen dienen?

Ein Beispiel:

Der Hund meiner Freundin verhält sich beim Spazierengehen oft aggressiv. Wenn ihm fremde Hunde entgegen kommen knurrt er und fletscht die Zähne.

Oft ist es für sie schwierig, ihn wegzuziehen.

Ihre Hilflosigkeit lässt sie im Gegenzug zornig auf ihren Hund reagieren.

Ich sehe dies so, dass der Hund hier die Wut bzw. einen Anteil von Aggressivität meiner Freundin spiegelt.

Vielleicht ist ihr dieser Anteil nicht bewusst, daher zeigt er sich „offen-sichtlich“ durch ihren Hund.

Vielleicht erscheint ihr dieser Anteil aber auch so normal, da er schon lange in ihr wütet und sie es nicht anders gewohnt ist. Vielleicht kennt sie es gar nicht mehr ohne.

Natürlich kann diese Spiegelung ebenso durch wütende Mitmenschen geschehen, die wir in unser Umfeld ziehen, wenn in unserem Inneren eine Wut versteckt oder fest sitzt.

Es wird auf Dauer wenig bringen, den Hund strenger zu erziehen. Und mit Wut auf Wut zu reagieren wird die Lage nicht beruhigen.

Meine Erfahrung zeigt, dass die Situation sich verändert, wenn der Mensch sich um sein inneres Wesen kümmert.

In diesem Fall um die Wut.

Natürlich möchten wir keinen wütenden Menschen sein, das wurde uns oft als Kind schon untersagt. Besonders als Mädchen.

Meine Art des Umgangs damit ist es, dem Gefühl Aufmerksamkeit zu schenken. Und zwar freiwillig.

Ich bestimme den Zeitpunkt anstatt mich immer wieder von der Außenwelt darauf stoßen zu lassen.

Dafür lege oder setze ich mich bequem hin und nehme meine Aufmerksamkeit nach innen. Das heißt ich richte sie anfangs in meinen Körper, indem ich ihn von innen heraus spüre und dabei bewusst atme. Dann lade ich das besagte Gefühl ein, sich zu zeigen. Ich spüre es im Körper, finde heraus, wo es steckt. Wut sitzt häufig im Bauch. Oft ist es so, dass wenn die Wut bewusst gefühlt ist, sich eine dahinter versteckte Traurigkeit zeigt. Auch die möchte gefühlt werden. Vielleicht möchten Tränen fließen. Jede Träne, die ohne Widerstand geweint wird, ist Gold wert.

Diese Annahme bewirkt Wunder. Und dieses Wunder wirkt sich direkt auf unser Umfeld aus.

Denn das Leben meint es immer gut mit uns.

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