Aktuell aus meinem Transformations-Tagebuch:

Während der Entspannungs-Meditation beim Yoga bekomme ich eine Erkenntnis. Mir wird bewusst, dass mein Ein- und Ausatmen nicht im Gleichgewicht ist.
Ich gehe in die Bereitschaft, dass sich dieser Zustand nun ausgleichen darf.

Während der Heimfahrt im Auto spüre ich im linken Schulterbereich ein Brennen. Es wird stärker und die gewohnte Reaktion folgt.
Ich frage mich, wo ich etwas „falsch“ gemacht habe. Wo habe ich es bei den Yoga Übungen übertrieben, habe nicht auf meinen Körper gehört?
Nein. Da gab es nichts. Es war alles harmonisch.
Der Schmerz wird bei bestimmter Bewegung stärker. Ich überlege wieder, was es sein könnte. Eingeklemmter Nerv? Etwas gezerrt? Aber wobei?
Als ich mir mein schlaues Buch über die Botschaften des Körpers zur Hilfe nehme, weiß ich sicher, dass es hier um etwas anderes geht. Nichts passt.

Nachts lege ich mich auf eine Wärmflasche und am nächsten Morgen ist das Brennen weniger. Wärme tut gut, daher gönne ich mir direkt ein wohliges basisches Wannenbad.
Und als ich das fast schmerzfreie Sein in der Wanne genieße, kommt die nächste Erkenntnis.
Dies ist wieder eine Herausforderung, in der ich aus dem JETZT gefallen bin. In der mein Verstand die Kontrolle übernommen hat. Er sucht nach Fehlern in der Vergangenheit und nach damit verbundenen Begrenzungen in der Zukunft.

Ich richte meine Aufmerksamkeit nach innen und atme. Die zweite Erkenntnis lässt nicht lange auf sich warten. Das körperliche Symptom des „Brennschmerzes“ ist mir wohl bekannt. Ich öffne mich für die Ursache und gelange an eine lang schon unterdrückte Wut, die in meinem Bauch sitzt und brennt.
So gut versteckt, dass kein Arschengel gut genug ist, sie in mir auszulösen. Da ich jedoch mit Menschen zu tun habe, denen ich genau diesen Rat gebe „ Fühle deine Wut, nimm sie an“, weiß ich, dieser Ratschlag gilt mir und nutze ihn.
Ich erlaube meinem inneren kleinen Mädchen, sich in dieser Wut auszutoben. Sie scheint erleichtert, wurde ihr diese Wut doch im Alter von ca. 5 Jahren auf heftige Weise untersagt.

Anschließend atme ich anders, ich kann leichter einatmen. Ich fühle keinen Unterschied in der Leichtigkeit zwischen Ein- und Ausatmen mehr.

Ich schaue auf meinen Arm und sehe dort den Schmetterling. Ein Kinder-Tattoo, das an diesem Rosenmontag auf meinem Arm landete.
Fast direkt neben der Narbe, die mein Pferd Faith mir hinterlassen hat. Oft habe ich mich gefragt habe, was für ein Zeichen es sein könnte.

Jetzt erscheint es mir wie das fehlende Stück Flügel des Schmetterlings.

Danke Leben💜

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Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Die schönste Zeit im Leben sind die kleinen Momente, in denen wir spüren, wir sind zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Ich sitze auf einem Heuballen in der Stallgasse. In aller Ruhe ziehe ich meine Gummistiefel aus und klopfe sie aus. Heu rieselt heraus. Dann nehme ich mir die Socken vor und zupfe Halm für Halm aus der Wolle. Und da ist es, dieser überwältigende Gefühl von Glück, Frieden und Dankbarkeit im Mix. Erfüllung pur in einem Moment, in dem gar nichts Großes passiert. Jedoch ist es einer dieser wundervollen Momente in dem Gefühl, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Und ebenso wundervoll ist die Magie, aus diesem bewussten Gefühl heraus immer mehr von diesen Situationen zu erschaffen. Immer öfter am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, mit den richtigen Menschen zu SEIN.

Bis es gar keinen Raum mehr gibt für etwas, was sich nicht richtig anfühlt.

Die Schöpfer-Kraft steht uns in jedem Moment zur Verfügung. Und sie wirkt, ob wir wollen oder nicht. Ob wir bewusst erschaffen oder nicht.

Daher ist es so sinnvoll,  jeden noch so kleinen Moment so vollkommen wie möglich zu gestalten und zu erleben.

Das Leben meint es absolut gut mit uns.

Danke Leben.

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