JETZT

Juhu, ich bin so happy!

Wie von Zauberhand hat sich mein Wunsch erfüllt, mit Tieren und Menschen arbeiten zu dürfen. Während meines zweiten Einsatzes auf der Alpaka-Farm laufen mir die Tränen.
Ich fühle mich unendlich dankbar und erfüllt.
Nach diesem Moment möchte ich es am liebsten in die Welt schreien, meinen Freunden davon erzählen.

Das Verrückte ist, dass die Welt eine Stunde später wieder ganz anders erscheint. Ich bin nicht weniger glücklich, aber von diesem Erlebnis bereits weit entfernt. Ich habe nicht einmal mehr das Verlangen, jemandem davon zu erzählen.

Mein Freund findet mein Verhalten komisch und ich kann ihn sogar verstehen. Er findet es befremdlich, dass ich nicht ausführlich von den neuen Erlebnissen erzähle.
Ich habe dieses Bedürfnis einfach nicht mehr.
Bin zufrieden so wie es ist.

Verglichen mit früheren Zeiten erkenne ich, was diesen Unterschied macht.
Es ist das “mehr im Moment zu sein“. Bewusster bei dem zu sein, was ich gerade tue. Da zu sein, wo ich gerade bin. Nicht gedanklich in der Vergangenheit oder in der Zukunft herum zu dümpeln. Den Verstand außer acht zu lassen.

Vielleicht denkst Du, ja was ist denn daran gut oder gar besser als vorher? Ist es nicht eher blöd, nicht später noch einmal vom Erlebten zehren zu können? Es durch Erzählen oder daran Denken nochmal aufleben zu lassen?

Für mich scheint das nicht mehr nötig zu sein. Und doch bin ich mir der Möglichkeit bewusst, im JETZT schöne Momente noch einmal abspulen zu können um entstehende Gefühle im Jetzt zu fühlen, wenn ich das möchte.

In diesem Bewusst-Sein empfinde ich das Leben viel leichter als früher. Die Zufriedenheit wird zum Dauerzustand, ganz unabhängig von Erlebnissen. Klar gibt es besonders schöne Momente mit besonders tiefen Gefühlen. Diese ändern jedoch nichts an der grundlosen Zufriedenheit.

Zudem ändert sich das Zeitempfinden. Früher hieß es, wenn etwas schön ist, dann rast die Zeit. Nein. Heute sage ich, je mehr Du im Moment bist, desto intensiver wird das Zeit-Nicht-Empfinden, es ist eher so als ob die Zeit stehen bleibt. Als ob sich die Zeit auflöst.

Auch vergeht Zeit nicht schneller, je älter wir werden. Das mag ein kollektiver Glaubenssatz sein, den wir löschen dürfen.
Das Empfinden für eine rasende Zeit wird stärker, je öfter wir uns gestresst fühlen.

Wir lassen uns die Kostbarkeit des Momentes entgehen,
je öfter wir uns in Gedanken und Sorgen um die Zukunft verlieren.
Je öfter wir Dingen aus der Vergangenheit nachtrauern.
Je öfter wir denken, dieser Moment sollte anders sein.
Je öfter wir wünschen, an einem anderen Ort zu sein.
Und je mehr wir unser Ziel in der Zukunft suchen, heißt die typischen “Wenn-Dann-Sätze“ …wenn ich genug Geld habe…wenn die Kinder aus dem Haus sind…wenn ich Rentner bin… —- dann…???

Was dann???

Dein Leben findet JETZT statt.

💜🙏💜

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Wahrheit und Symptom

In der für mich super interessanten Online  Konferenz „ Mensch und Pferd im Wandel“ trägt Kurt Tepperwein mit einem Interview bei. Die Weisheit dieses Mannes begeistert mich immer wieder auf’s Neue. Als er die Frage gestellt bekommt, ob Tiere uns Menschen Krankheiten abnehmen, gerät meine bisherige Überzeugung ins Wanken.

Seine Antwort ist ein klares Nein.

Er nutzt das Beispiel des Autos, in dem er die aufblinkende Öllampe mit einem Krankheitssymptom vergleicht.

Die Botschaft des Lämpchens ist das fehlende Öl.

Nun füllen wir Öl nach und die Lampe erlischt.

Wir können sicher weiterfahren.

Wer würde hier auf die Idee kommen, die Lampe zu überkleben, um sie nicht mehr sehen zu müssen?

Und damit Gefahr zu laufen, den kompletten Motor zu beschädigen?

Ich glaube, auf diese verrückte Idee kommt kaum jemand.

Warum machen wir sowas Verrücktes im Umgang mit dem eigenen Körper?

Warum wollen wir das Symptom lieber verstecken, als uns um die Ursache zu kümmern?

Warum betäuben wir es mit Schmerzmitteln?

Oder lassen es gar heraus schnibbeln?

Jedes Symptom ist ebenso wie die Öllampe nur der Überbringer der Botschaft. Diese gilt es zu erkennen und zu beheben. Dann kann das Symptom wieder gehen, sein Job ist erledigt.

Ort, Art und Zeitpunkt der Erkrankung geben zielsichere Hinweise auf die Botschaft.

Bei mir zeigt sich ein Ohrendruck auf der rechten Seite, kurz nachdem ich das Interview gehört habe. Ähnlich wie im Flugzeug oder in den Bergen. Dazu versagt meine Stimme, ich höre sie wie aus Ferne klingend. Sie fühlt sich blockiert an, im Zusammenhang mit dem Ohr.

Symptome auf der rechten Seite deuten auf Beeinflussung aus dem äußeren Bereich, links sind es eher innere emotionale Themen.

Ich kombiniere, dass der Grund mit Hören von Außen und meiner versagenden Stimme zu tun hat.

Die Botschaft deute ich so, dass ich einer Information von Außen mehr Glauben schenke als meiner eigenen Stimme. Das passt wunderbar auf die Antwort von Kurt, auf die ich meine eigene Überzeugung direkt in Frage stelle.

In meinem Fall war es so, dass ich vor einigen Jahren auf dem Weg war, mir durch Angst und Gedanken eine erneute Krebserkrankung zu erschaffen. Mein Pferd hat mir damals aus Liebe diese Krankheit abgenommen. Ebenso wie mein Kater mir später eine Vergiftung abnahm.

In beiden Fällen waren die eigentlichen Themen weder Spiegelung noch Botschaft.

Ich glaubte daran und glaube es auch jetzt. Das ist meine Wahrheit.

Natürlich leuchtet mir auch Kurts Erklärung ein: Für das Thema Symptom als Botschaft bringt es nichts, das Öllämpchen in ein anderes Auto zu packen 😉

In seiner Wahrheit gibt es keine Abnahme von Krankheiten durch Tiere, dementsprechend wird er dieses auch nicht erfahren.

Für uns alle gilt, dass keine allgemein gültige Wahrheit gilt!

Die Wahrheit Deines Lebens bestimmst Du allein!

 

Danke Erkenntnis! Danke Ohrendruck!🙏

Danke für’s Lesen! Danke für’s Liken!🙏

Von

💜

Deine Andrea

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