Warum Teil 2 – das kleine Warum ;-)

Warum bin ich nicht glücklich?

Warum behandelt mein Mann mich nicht liebevoll?

Warum ist mein Chef ein Arsch?

Warum verhalten sich meine Kinder so doof?

Warum bin ich so wie ich bin?

Warum fließt Geld nicht zu mir?

Warum ist die Welt so schlecht?

Warum glotzen die so blöd?

Warum finde ich keinen Partner?

Warum sieht mich niemand?

Warum muss ich mich immer bei den anderen melden?

 

Warum, warum, warum ….

Gehörst Du zu diesen „Warum-Fragern“?

Und hast Du Dich schon mal gefragt, was Dir diese Fragen bringen?

Bringen sie Dir Nutzen, wie:

Erleichterung ?

Antrieb?

Mut?

Spaß?

Selbst wenn Dein Verstand Dir eine plausible Antwort auf Deine Frage liefern könnte, was würde dies an der Situation verändern?

Vielleicht wäre dein Verstand zufrieden, ja. Aber was noch?

Ich kenne niemanden, der wahre Zufriedenheit durch Kopfbefriedigung gefunden hat!

Die Auswirkung dieser Fragen sind eher anklagend. Sich selbst und die Welt da draußen anklagend. Und schwups befördert uns so eine Frage unbewusst in die Opferrolle. Wir fühlen uns ohnmächtig.

Nach meinen Erfahrungen hat das „Kennen“ in Form von „Wissen“ des Verstandes nichts mit dem Wert und der Wirkung des „Erkennen“ gemeinsam.

Die kurze Befriedigung unseres Verstandes verglüht im Schein des Lichtes einer inneren Erkenntnis.

Für wahres Erkennen ist es nicht notwendig, das Warum zu kennen!

Durch Erkennen verändert sich etwas in unserem Wesen.

Und damit auch in unserem Leben.

Die Umstände mit dem Kopf verstehen zu wollen macht unseren Entwicklungsprozess nicht leichter.

Das „Verstehen wollen“ macht den Schritt der Annahme eher schwieriger.

Als wertvoll sehe ich die Absicht, das „Warum dahinter“ zu erkennen.

Ein Beispiel:

Du wartest auf einen Anruf von jemandem, der Dir etwas bedeutet. Diese Person meldet sich aber nicht.

Interessant ist, was diese Situation mit Dir macht. Welche Gefühle löst sie aus? Wirst du unsicher? Fühlst du dich einsam? Vielleicht gehst du auch direkt in die Gegenwehr, so a la „dann eben nicht“. In die Sturheit.

Welche Gedanken kommen automatisch?

Vielleicht überlegst du, warum sich diese Person nicht meldet? Findest Gründe „FÜR“ diese Person. Vielleicht ist sie zu beschäftigt. Vielleicht ist ihr auch etwas passiert. Vielleicht hast du Verständnis für das Verhalten dieser Person.

Doch hiermit befindest Du Dich in der Angelegenheit der anderen Person. Und das bringt DIR gar nichts. Außer Unwohlsein und einen qualmenden Kopf.

Hinterfrage und beobachte Dich: WAS genau passiert da in DIR?

Die Frage nach dem Warum und das Denken für den Anderen führen nicht zur Lösung.

Es braucht kein Warum zum Erkennen.

Es braucht Erkennen zum Zu-FRIEDEN-SEIN.

?-lichst

Deine Andrea

 

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Veröffentlicht von

Andrea Nixdorf

Ich wurde 1969 in Lünen, ein Örtchen zwischen Ruhrpott und Münsterland gelegen, geboren. Nach 20 Jahren in der Industrie zwang mich ein Burnout zum Richtungswechsel. Seitdem bewege ich mich in einer ganz anderen Welt. Diese erscheint mir wundervoll, erfüllend und immer wieder neu. Es gibt ständig Veränderungen. Und ich gehe da mit.

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