Erkennst Du Dich in Deinem Tier?

Kater Raki ist seit 14 Jahren an meiner Seite. Sein Verhalten hat sich in dieser Zeit ebenso deutlich verändert wie meines. Zum Beispiel stand er früher geschätzte 50 Mal am Tag vor der Haustür und wollte herausgelassen werden. Um es sich dann nach ein paar Sekunden doch wieder anders zu überlegen und wieder rein zu wollen. Damals dachte ich, so sind Katzen eben. Auch fand ich es schade, dass Raki kein Schmusekater war, der sich zu mir auf die Couch legte. Er kam mal kurz zum Kraulen vorbei, suchte dann aber wieder das Weite.  Fand ich doof, dachte jedoch, das läge am Charakter des Tieres.

Beides sehe ich heute anders. Raki hat mir durch sein Rein-Raus-Verhalten meine eigene Unentschlossenheit gespiegelt. Ich war meistens sehr unklar in meinem Denken und Handeln. Ich habe auf das Leben reagiert anstatt es klar zu führen. Ich wusste ja selbst gar nicht, was ich wirklich will oder gar, worum es mir wirklich im Leben ging. Das ist heute anders und mein Kater spiegelt mir auch diese Veränderung. Er steht dann vor der Tür, wenn er raus will. Und dann dreht er seine Runden, bis er wieder rein will.

Er kann stundenlang mit mir auf der Couch oder im Bett liegen. In dieser Veränderung sehe ich, dass er mir damals meine innere Unruhe gespiegelt hat. Ich konnte es ja selbst kaum mit mir aushalten und konnte gar nicht wirklich zur Ruhe kommen. Nicht verwunderlich, dass Raki es auch nicht tat. Heute ist er mir so nah wie nie zuvor, wobei er das tut, wo nach ihm ist. Er lässt sich auch total gerne von mir abknutschen. Manchmal denke ich dabei an den alten Satz meiner Oma „ Tiere küsste man nicht“. Kappes. Wenn Du z.B. Küssen magst, wird Dein Tier es sehr wahrscheinlich auch mögen. Dass man Katzen nicht in die Augen schauen soll halte ich ebenfalls für einen Mythos. Meine Erfahrungen sagen mir einfach etwas anderes.

Eine weitere interessante Möglichkeit des Wissens ist, dass unsere lieben Tiere uns Krankheiten abnehmen können.

Ein krasses Erlebnis für mich war, dass Raki mir eine Vergiftung abgenommen hat. Ich hatte mir ein Pulver zur Unterstützung der Entgiftung meines Körpers bestellt. Dabei achtete ich nicht darauf, ob dieses Pulver überhaupt für die menschliche Einnahme geeignet war. Ich nahm eine Portion des Pulvers und hatte ehrlich gesagt kein gutes Gefühl dabei, was ich jedoch ignorierte. Den Beipackzettel las ich nicht. Am nächsten Tag ging es meinem Kater schlecht. Er hatte im ganzen Haus erbrochen. Anfangs war mir der Zusammenhang noch nicht klar. Später erfuhr ich, dass im Nachbargarten Rattengift ausgelegt war. Da ich davon überzeugt bin, dass es keine Zufälle im Leben gibt, fiel mir darauf hin mein komisches Gefühl bei der Einnahme meines Pulvers ein. Rakis Vergiftung hatte mich alarmiert. Ich las geschockt den Beipackzettel und warf das Zeug in den Müll. Das Pulver war nicht für Menschen geeignet, es war sogar dieses Warnsignal mit dem Totenschädel abgebildet. Wäre das mit Raki nicht geschehen, hätte ich dieses Zeug weiter eingenommen. Mein Kater hatte noch einige Wochen an seiner Vergiftung zu kämpfen, hat es aber Gott sei Dank überlebt.

Über die Erkenntnisse, die mein Pferd Faith mir in nur drei gemeinsamen Jahren geschenkt hat, könnte ich ein Buch schreiben. Er hat mich grenzenlos herausgefordert,  zu mir zu stehen. Ohne Faith wäre ich heute nicht dort, wo ich bin. Und auch er hat mir eine Krankheit abgenommen. Den Krebs. Das ließ mich unter anderem das Thema der “Schuld” in mir deutlich fühlen.

Wie siehst du Dein Tier? Kannst Du Dir vorstellen, dass dessen Verhalten etwas mit Dir zu tun hat? Vielleicht sagt Dein Kopf, alles absoluter Schwachsinn was Du gerade liest. Aber vielleicht regt es Dich auch an, anders auf die Auffälligkeiten deines Lieblings zu schauen? Vielleicht wirst du neugierig auf die Botschaften? Und genau dieses „andere, neue Hingucken“ kann Dein Leben unendlich bereichern. Schau Dir an, in welchen Situationen Dir Dein Tier genau Dein Verhalten vorlebt, oder aber das krasse Gegenteil. Versuche dieses Verhalten zu beschreiben und frage Dich dann “Was hat das mit mir zu tun, wo bin ich das auch oder wo verbiete ich mir das“ ? Erkenne die Botschaft und übernimm Du den Ausgleich. Dein Tier wird Dir das Ergebnis präsentieren.

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Fühlst Du Dich beschützt?

Ich hatte ein Hardcore Erlebnis. Was davon blieb ist der fette blaue Fleck auf dem Foto und das gute Gefühl, dass ich beschützt bin.

Was ist passiert?

Endlich war es mal wieder soweit! Ich war  zu meiner geliebten Gothic Party im Ort verabredet. Da ich mal wieder Lust erspürte, alkoholische Getränke zu mir zu nehmen,  entschied ich mit dem Rad zu fahren. Die Party begann erst um 23 Uhr, daher traf ich mich vorher mit einer Freundin  im nahegelegenen Pub. Während unserer Plauderei genoss ich zwei leckere Cocktails und ein Bier, fühlte mich danach jedoch noch völlig klar. Die Freundin fuhr nachhause und ich schwang mich auf mein Radl. Der Weg zur Party war nicht lang, ich schätze  mal so 300 Meter, nur ein Stück der Hauptstraße entlang. Jedoch war es plötzlich vorbei mit der Klarheit, es war wie ein Hammerschlag. Es gelang mir nicht, auf dem Radweg zu bleiben, ich hatte völlig das Gleichgewicht verloren. Ich merkte es direkt beim Losradeln, war jedoch nicht in der Lage wieder abzusteigen. Das war schon verrückt, ich kann es mir auch bis heute nicht wirklich erklären, was da in mir abging. Mein Rad und ich machten einen großen Schwenker auf den Bürgersteig. Von dort sah ich den riesenhohen Bordstein schon gefährlich näherkommen,  konnte jedoch nicht mehr reagieren.  Die nächste Erinnerung ist, dass ich unter meinem Fahrrad mitten auf der Straße lag. Ich konnte mich nicht bewegen und sah einen fetten LKW auf mich zukommen. Da unten und  schön in Tarnfarbe schwarz in dieser besonders dunklen mondlosen Nacht. Es fühlte sich an wie gelähmt. In dem Moment öffnete sich wie von Zauberhand mein Regenschirm, den ich vorsichtshalber in meinem Korb am Lenker gepackt hatte.  Obwohl es nicht regnete und ich auch nicht so pingelig bin mal nass zu werden. Der Knirps sprang über mir auf und der LKW wich aus. Und ich lag da nun unter Fahrrad und Schirm und hatte große Mühe wieder hochzukommen. Auf die Idee, erst einmal ohne Rad von der Fahrbahn zu gehen, kam ich nicht. Dann hiefte  ich das Rad mit aller Kraft hoch und brachte uns beide zurück auf den Gehweg. Meine Beine waren  zittrig und weich wie Watte,  ansonsten schien ich unversehrt. Auf der Nebenspur ertönte eine Alarmanlage und ein Polizeiwagen mit Blaulicht hielt dort. Ich dachte, oh Mist jetzt krieg ich noch einen dran…Galt aber alles nicht mir, meinen Unfall hatte anscheinend niemand mitbekommen.

Nachdem ich mich durch Atmen wieder beruhigen konnte, schob ich mein Fahrrad zum Jugendzentrum, in dem die Party stattfand. Meine linke Arschbacke tat etwas weh, sonst stand einem netten Tanzabend nichts entgegen. Und nachts fuhr ich dann mit meinem ebenfalls unbeschädigten Fahrrad und wieder ganz im Gleichgewicht nachhause.

Ich konnte mir nicht erklären, was da passiert ist. Ob ich die Wirkung der Drinks wirklich unterschätzt hatte? Es erschien mir schleierhaft.

Was dieser Unfall für mich verstärkt hat ist das Gefühl, dass wir beschützt sind. Das war kein Zufall, dass sich mein Schirm in genau diesem Moment öffnete! Ich bin von einer höheren Macht überzeugt,  die nicht nur Kinder und Betrunkene schützt.  Für die einen  mag diese höhere Macht Gott sein, für andere die Engel oder das Universum. Ganz egal an was Du glaubst, wichtig ist,  dass Du glaubst!  An etwas, das  höher ist als Du es bist und dem Du vertrauen kannst. Hab Vertrauen in Dein Leben, dass es gut und richtig ist, wie es gerade ist. Und dass der Sinn des Lebens das Leben selbst ist. Und dass alles, von dem Du das Gefühl hast, es stände Dir im Weg, nur Lernaufgaben auf Deinem Weg sind!

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Kennst Du das Gefühl von Stolz?

Nach dem Ende meines ersten eigenen Seminares fragte mich eine Freundin während der gemeinsamen Heimfahrt: „Naaaa, da bist du jetzt bestimmt stolz auf dich?“ Ich antwortete mit „ joaahhh“… Zu hause stellte ich erschreckend fest, dass ich gar nicht wusste, wie sich so ein Stolz-Gefühl anfühlte. Ich sagte mir, dass ich stolz auf mich war. Völlig neutral, null Gefühl dabei. Als ob in China ein Sack Reis umfiel. Unbekanntes Areal für mich. Über diese Erkenntnis musste ich dann erst mal heulen. Das Traurig-Gefühl kannte ich zumindest.

Im nächsten Schritt stellte ich mir vor, dass mein verstorbener Vater hinter mir stünde. Er legte mir seine Hand von hinten auf die Schulter und sagte mir, wie stolz er heute auf mich, sein Hasilein, ist. Da konnte ich dann nochmal ordentlich heulen, diesmal aus dem Gefühl der Verbindung. Das berührte mich sehr.

Was das veränderte?

Ich konnte direkt danach das Stolz-Gefühl zum ersten Mal in mir erkennen. Und das fühlte sich zwar noch etwas fremd und dennoch richtig gut an. Und seit dieser Erkenntnis fühle ich es immer öfter und es wird deutlicher.

Wie kam es dazu, dass ich Stolz nicht fühlen konnte?

In meiner Kindheit wünschte ich mir besonders von meinen Vater, dass er stolz auf mich sein sollte. Ich glaube er sagte es mir nie. Hasilein nannte er mich ab und zu, meistens jedoch betrunken und in der dritten Form. Mit mir direkt redete er kaum, jedenfalls kann ich mich nicht erinnern. Ich bat ihn damals, zu meinem ersten Reitturnier zu kommen und guckte an jenem großen Tag ständig suchend in die Zuschauer. Er kam nicht, obwohl er es versprochen hatte. Das tat mir mit meinen 8 Jahren so weh, dass ich mein Herz ein weiteres Stück verschloss. Natürlich unbewusst, um mich vor weiteren Enttäuschungen zu schützen. Diese Situation zeigte sich mir bei einer Rückführung, nachdem ich die Zusammenhänge des Lebens erkannte und mich entschieden hatte, mein Herz wieder zu öffnen.

Dazu kamen alte Glaubensmuster, stolz zu sein schickte sich früher nicht. Stolze Menschen hatte ich als Angeber verurteilt. So wollte ich niemals sein. Der Satz: „ Der Stolz kommt vor dem Fall“ , kommt mir bekannt vor. Für mich war Stolz = Hochmut. Neee, da machte ich mich lieber klein um von anderen gemocht zu werden. Bloß nicht eingebildet oder angeberisch zu wirken, das steckte dahinter und deshalb mochte ich auch genau diese Sorte Menschen nicht.

Heute müssen mir gar keine Angeber mehr begegnen. Das heißt, das Leben muss mir diesen Spiegel nicht mehr vorhalten, da ich dieses Ungleichgewicht in mir erkannt habe.

Interessant, oder?

Erkennst Du daraus auch etwas in Dir?

 

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Erkennst Du die Botschaft deiner Träume?

Ich hatte einen Alptraum: Ich wohnte in meiner Wohnung im ersten Obergeschoß. Es klingelte und ich dachte es sei der Postmann und drückte die Haustür auf. Vom Treppenhaus runter sah ich einen Mann, der sich bereits im Flur befand und der nicht der Postmann war. Ich hatte direkt ein mieses Gefühl, Angst, und ging die Treppe runter und versuchte ihn Richtung Haustür zu schieben. Dabei sagte ich zitternd, dass ich möchte, dass er geht und drückte ihn kräftig mit meinen Händen hinaus. Vor der Tür sah er mich an und sagte, DAFÜR bringt er mich jetzt um. Meine Angst war so stark, dass ich wach wurde. Mein Herz schlug mir bis zum Hals und ich zitterte am ganzen Körper. Mein erster Gedanke war, bloß nicht weiterträumen und ich versuchte mich  von dem Gefühl der Angst abzulenken. Mein zweiter Gedanke war jedoch, nein, die Angst ist jetzt da und du lässt sie zu. Ich atmete und fühlte meine Angst ganz bewusst einige Minuten. Dann ließ sie sanft nach und ich konnte ruhig weiterschlafen. Meine Angst hat übrigens einen Namen, den  sie mir vor einiger Zeit bereits verraten hatte. Sie heißt Ilse. Lustiger Name für ein gefühlt übermächtiges Wesen, das allein durch eine Namensgebung an Macht verliert.

Am nächsten Morgen ließ ich das nächtliche Geschehen Revue passieren. Welche Botschaft steckte dahinter? Ich hatte eine männliche Person weggeschoben und sollte dafür umgebracht werden. Die Person im Traum war mir unbekannt, jedoch erkannte ich, dass diese stellvertretend für bestimmte Liebespartner in meinem Leben stand. Und mit dieser Erkenntnis kam plötzlich die Erinnerung an eine viele Jahre zurückliegende Beziehung, die ich beenden wollte, weil mein damaliger Freund sich plötzlich in eine Richtung veränderte, die mir Angst machte. Grund für seine Änderung war dessen Einberufung zur Armee und seine Angst, mich dadurch zu verlieren. Und er verlor mich. Jedoch erinnere ich mich heute an die Zeit, nachdem ich mit ihm Schluss gemacht hatte.  Ich hatte während dieser Zeit Todesangst.  Er schickte mir per Post Fotos von Maschinengewehren, die ich als Drohung sah. Ich fühlte mich nicht mehr sicher und litt unter Verfolgungswahn. Es war eine heftige Zeit, meine  Angst war ständiger Begleiter und das über Monate. Wirklich passiert ist nichts und als ich in eine andere Stadt zog konnte ich diese Erfahrung oberflächig  gut wegschieben.  Unser Körper und unser Unterbewusstsein jedoch vergisst nichts,  es ist alles sorgsam gespeichert. Und zwar bis zu dem Zeitpunkt, bis wir unsere Muster erkennen und das verdrängte Gefühl annehmen können. Und oft kommen uns da unsere Träume zu Hilfe. Und bis zu diesem Zeitpunkt gab es sich wiederholende Erfahrungen dieser Thematik, auch wenn sie nicht immer so heftig ausfielen wie in dem beschriebenen Fall. Jedoch schwang bei jedem Mal, wenn ich eine Beziehung beendet hatte,  eine unbewusste Angst mit, dass der Verlassene mir nicht mehr gut gesonnen sein könnte.

Durch diesen Traum konnte ich ein altes  Thema und daraus entstandene und bis dato lebendige Muster  erkennen und somit  lösen. Danke Traum.

Wenn ich hier noch tiefer einsteige, um die Ursache all dessen zu verstehen lande ich wie so oft in meiner Kindheit. Mein Vater war oft unberechenbar und ich hatte Angst vor seinen Ausrastern. Daher hätte ich nie gewagt, ihn zurück zu weisen sondern habe versucht, eine brave angepasste Tochter zu sein.

Themen mit dem Partner oder auch mit dem Chef spiegeln uns oftmals die Beziehung zum Vater der Kindheit. Nach meiner Meinung durch bisherige Erfahrungen macht das Verstehen dieser Zusammenhänge Sinn, um sich selbst besser verstehen und vielleicht auch verzeihen zu können.  Es ist jedoch nicht Voraussetzung um die Themen dauerhaft zu lösen.

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Bist Du musterfrei schlafbereit ?

Ich schlafe gerne und viel. Daran ist ja erst mal nichts auszusetzen. Da ich aber fest glaubte, dass wenn ich weniger als 8 Stunden schlief ich nicht auf 100% lief, konnte mein langjähriges Schlafthema schon ordentlich Druck in mir ausüben. Und da sich dieses Denken im Laufe der Zeit fest in mir verankert hatte, bewies mir mein Leben stets brav, dass ich damit Recht hatte. Das hieß, wenn ich ab und zu eine Nacht nur 6 oder auch 7 Stunden schlief, fühlte ich mich den folgenden Tag müde und nicht so leistungsfähig wie gewohnt. Voraussetzung für einen richtig guten Tag voller Lebensenergie waren für mich meine acht Stunden Schlaf. Der Druck, den ich mir damit machte, konnte sogar supergeile Partys sprengen. Ich erinnere mich an einen tollen Abend, den ich mit ehemaligen Arbeitskollegen feierte. Der Abend war so spannend und lustig, dass wir die Zeit darüber vergaßen.
Aber dann, in dem Moment als jemand die Uhrzeit nannte und damit meine automatische Schlafstundenberechnung aktivierte, war Schluss mit lustig. Die Gesichter der anderen wirkten nicht minder so geschockt wie meines beim Erfahren der Uhrzeit. Ihr Schock entstand durch meinen Alarm, mit dem ich alle aus der Partylaune riss. Ab nachhause, aber ziemlich zügig. Nein, wir trinken jetzt nichts mehr. Ein Kollege, der bei mir übernachten wollte und natürlich dann mit mir fahren musste, vergaß in der Eile sogar sein Handy in der Kneipe…

Seit mir dieser mächtige Glaubenssatz vor einigen Jahren bewusst wurde, versuchte ich mich umzuprogrammieren. In anderen Bereichen klappte das ja auch einwandfrei, nur mit meinem Schlafthema schien es schwieriger. Ich konnte mein Denken darin ändern, dass ich nicht jeden Tag auf 100% sein muss. Und dass es Tage geben darf, die nicht so gut sind wie andere. Damit bin rund. Es funktionierte aber nicht, dass ich grundsätzlich mit weniger Schlaf auskam und mich danach gut fühlte. Und genau das war der Punkt. MEINE ERKENNTNIS: Das zu akzeptieren. Hier war nicht Veränderung die Lösung, sondern reine Annahme dessen, was ist. Annahme bedeutet für mich Akzeptanz. Und dadurch konnte ich endlich aufhören, mich mit den Menschen zu vergleichen, die nach 6 Stunden Schlaf topfit sind. Ein alter Gedanke dazu war, die Wenigschläfer hätten mehr vom Leben. Was für ein Unsinn!

Eckhard Tolle sagt, wenn Dir eine Situation nicht gefällt, wähle aus drei Möglichkeiten: Verändere die Situation, verlasse die Situation oder akzeptiere sie so wie sie ist.
Ich bin der Meinung, wir dürfen auch mit diesen Möglichkeiten experimentieren. Jede Erkenntnis erscheint zur richtigen Zeit.

Woher mein mich stressendes Schlafthema stammt?                                           Ganz klar aus der Kindheit, wenn ich täglich zu hören bekam, du musst schlafen damit du morgen fit für die Schule bist. Eine Rückführung zeigte mir eine Situation, in der ich bei Oma und Opa übernachtete. Wir hatten einen schönen spaßigen Spieleabend, bis meine Oma auf die Uhr sah und ich mich innerhalb von Minuten im Bett befand, weil es ja schon viel zu spät für mich war…

Diese alten Sätze sitzen uns so lange in all unseren Zellen, bis wir uns ihrer bewusst werden und uns ihrer annehmen.

 

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Hallo Welt!

Herzlich Willkommen auf meinem Blog !

Mein Name ist Andrea Nixdorf und ich brenne für meinen Job als ganzheitiche Therapeutin und Autorin.

Dieser Blog ist aus der Idee entstanden, meine persönlichen Erkenntnisse offen und ehrlich mit Dir zu teilen.

Ich kann mich im Spiegel des Lebens erkennen,  und vielleicht erkennst Du deine Spiegel durch mich?!

Wenn du dazu neigst, die Vorfälle in deinem Leben nicht als Zufälle, Glück oder Pech einzuordnen, dann bist Du hier genau richtig!

Viel Spaß und Wandlung mit meinen und Deinen Erkenntnissen !

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